Vortragende

Sakyong Mipham RinpocheS.H. Sakyong Mipham Rinpoche  wurde 1962 in Bodh-gaya, Indien geboren und ist das Oberhaupt der Überlieferungslinie von Shambhala, einer sehr alten Tradition des tibetischen Buddhismus. Er leitet ein weltweites Netzwerk von Shambhala-Meditationszentren und ist Autor zahlreicher Bücher, u.a. „Den Alltag erleuchten“ und „Das Shambhala-Prinzip“.

„Sakyong“ bedeutet wörtlich „Erd-Beschützer“ – und in dieser Rolle ist er Lehrer für viele tausende Schülerinnen und Schüler auf der ganzen Welt, die den Weg der Meditation beschreiten. Die Lehren des Sakyong zeigen, wie wir das alltägliche Leben als Quelle für spirituelles Potenzial nutzen können, als Quelle der Wachheit und der Freude. Die Lehren beinhalten die Disziplin den Geist auf andere ausrichten, so dass Zuversicht und Mitgefühl entstehen können.


Michel AguilarMichel Aguilar  ist Repräsentant der Europäischen Buddhistischen Union (EBU) im Europarat und derzeit Vorsitzender des Menschenrechtsausschusses der Konferenz der INGOs, die 160 NGOs vereint. Themen, die sich gegenwärtig auf der Agenda des Menschenrechtsausschusses befinden, beinhalten u.a. den Schutz von Verteidigern der Menschenrechte, die Medien und Menschenrechte, Religion und Menschenrechte, Kinder und Menschenrechte, die SociaI Charter, sowie wirtschaftliche und soziale Rechte.



Susan ChapmanSusan Chapman  hat die Prinzipien der kontemplativen Psychologie auf ihre Arbeit mit Opfern und Tätern im Zusammenhang mit familiärer Gewalt, in der Paartherapie, im Hospiz und als Leiterin von Gruppen-Retreats übertragen. Sie wohnt mit ihrem Mann in Vancouver, Kanada. Sie ist ein Karuna-Lehrerin, eine Shambhala Acharya (leitende Lehrerin) und Autorin von „The Five Keys To Mindful Communication“.





Cecily CortiCecily Corti ist Gründerin und Leiterin der VinziRast- Einrichtungen und Obfrau der Vinzenzgemeinschaft St. Stephan. Neben anderen Auszeichnungen wurden ihr der Bruno-Kreisky-Preis für Verdienste um die Menschenrechte und das Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich verliehen. Seit 2004 ist die Notschlafstelle VinziRast für täglich bis zu 60 obdachlose Menschen in Betrieb, in den letzten Jahren sind sechs weitere Einrichtungen entstanden – finanziert nur durch private Spenden und getragen von fast ausschließlich ehrenamtlichen MitarbeiterInnen.
Foto Cecily Corti ©Sebastian Reich


Christian FelberUniv.-Lektor Mag. Christian Felber  ist ein international gefragter Referent, zeitgenössischer Tänzer, Universitätslektor und Autor mehrerer Wirtschaftsbestseller (“50 Vorschläge für eine gerechtere Welt”, “Neue Werte für die Wirtschaft”, „Gemeinwohl-Ökonomie“, „Retten wir den Euro!“). Der Titel „Geld. Die neuen Spielregeln“ wurde als Wirtschaftsbuch des Jahres 2014 ausgezeichnet. Außerdem schreibt er regelmäßig für Huffington Post. Neuerscheinung: „Ethischer Welthandel“. Felber initiierte den Aufbau des Projekts „Bank für Gemeinwohl“ und der „Gemeinwohl-Ökonomie“.     Foto Christian Felber                              Der 1972 geborene Salzburger studierte Spanisch,
©Bernd Hofmeister                                 Psychologie, Soziologie und Politikwissenschaft in
                                                                 Madrid und Wien, wo er heute lebt.


Arawana HayashoArawana Hayashi  begann ihre Karriere mit Tanz, sowohl im Theater als auch in freien Ensembles, in denen individuelle Präsenz und Gruppengewahrsein kultiviert wurden. 1974 begann sie mit Chögyam Trungpa Rinpoche tibetischen Buddhismus zu studieren und zu praktizieren und lehrt derzeit in dieser Tradition als leitende Lehrerin (Acharya). Sie ist Mitbegründerin des „Presencing Institute“ an dem sie den „Presencing Foundation“ Kurs mit Otto Scharmer und Beth Jandernoa unterrichtet. Arawana Hayashi bringt ihren Praxishintergrund in performativer Kunst und kontemplativer Praxis in die Ausbildung von Führungskräften im Bereich sozialer Veränderungsprojekte ein.


Barbara PreitlerBarbara Preitler  ist Psychotherapeutin, Supervisorin, Lektorin und Autorin. Sie ist Gründungsmitglied von Hemayat, einer Organisation für Folter- und Kriegsüberlebende, in Wien. Darüber hinaus ist sie in zahlreichen psychosozialen Projekten in Südasien engagiert. Ihre aktuellen Publikationen lauten „Grief und Disappearance. Psychosocial Interventions“ (2015, Sage, Delhi) und „An ihrer Seite sein. Psychosoziale Betreuung von traumatisierten Flüchtlingen“ (2016, Studienverlag Innsbruck).




Martin RamstedtMartin Ramstedt , geboren 1962, nahm Zuflucht bei Lama Thubten Yeshe im Jahr 1979 und seit 1991 ist er Schüler von S.H. Sakyong Mipham Rinpoche. Seit vielen Jahren forscht und arbeitet Dr. Martin Ramstedt im Bereich der Anthropologie an vielen verschiedenen internationalen wissenschaftlichen Institutionen und lehrt und publiziert über die Beziehung zwischen Religion, Politik und Recht. Momentan arbeitet er am Max Planck Institut für Sozialanthropologie in Halle an der Saale in Deutschland.