SYMPOSIUM


Das Symposium „Peace Now! Frieden schaffen in schwierigen Zeiten“ soll uns allen Mut machen die Hoffnung nicht aufzugeben und sich nicht mitreißen zu lassen von stetiger Verunsicherung, dem Schüren von Ängsten und insgesamt einer zunehmenden Manipulation unseres Denkens und Empfindens. Wenn wir uns in diese zerstörerischen und gesellschaftsspaltenden Aktivitäten nicht länger hineinziehen lassen wollen, dann bleibt uns allen am Ende nur, uns auf unseren echten guten Kern als Menschen zu besinnen und danach zu handeln.

Viele Frauen und Männer haben in verschiedensten Bereichen der Gesellschaft Initiativen gestartet um eine gute Zukunft für uns alle zu gestalten. Nur wenige davon konnten zu diesem Symposium eingeladen werden, doch die Vortragenden und die LeiterInnen der Workshops werden vielfältigste Einblicke bieten, was alles möglich ist und wie wir uns gemeinsam, aktiv und wirksam einbringen können.

Auch wenn das Symposium von einer buddhistischen Gemeinschaft veranstaltet wird, geht es dabei nicht um Glaubensfragen oder religiöse Einstellungen. Vielmehr geht es darum zu erfassen, dass die Grundlage für jeden Beitrag zu einer guten Gesellschaft in uns selbst liegt. Wir kommen bei genauer Betrachtung nicht umhin zu erkennen, dass wir zunächst diesen Kern in unserem Herzen kultivieren und pflegen müssen, um überhaupt in der Lage zu sein einen sinnvollen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Und es geht auch darum, uns zu vernetzen und einander zu unterstützen, sodass wir an diesem eingangs genannten Scheideweg nicht alleine stehen, sondern gemeinsam den Weg in Richtung Gestaltung einer guten Zukunft gehen können.




„Wir Menschen sind in unserer Geschichte an einem Scheideweg angelangt: Wir können die Welt entweder zerstören oder eine gute Zukunft gestalten. Unser Ökosystem befindet sich in einem fragilen Zustand und unsere Zukunft hängt von unserem Verhalten als Spezies ab.
In dieser Situation fühlen sich viele von uns von den Anforderungen des Alltags überfordert. Wir haben weder Zeit noch Energie um über persönliche oder gesellschaftliche Prinzipien nachzudenken, und wir fühlen uns möglicherweise hilflos was die Gestaltung unserer Zukunft angeht.

Wie wir weitermachen darf nicht von einer einzigen spirituellen Tradition, einem einzigen wirtschaftlichen oder politischen System abhängen. Es sollte vielmehr davon abhängen, wie wir uns selbst auf der persönlichen und der gesellschaftlichen Ebene sehen. So betrachtet ist die menschliche Natur das wichtigste globale Thema.”


(Zitat aus: Sakyong Mipham Rinpoche, Das Shambhala Prinzip, ISBN 978-3-86410-070-3)